… faszinierend. ich hätte das niemals für möglich gehalten. Ein Haus in der Schweiz hat es geschafft 3 Jahre lang NUR MIT SONNENENERGIE über den Winter zu kommen und zwar in dem ein 37 Kubikmeter Wassertank im Sommer bis 100°C erwärmt wird (vermutlich schichtweise) und diese Wärme sich bis zum Winter halten kann.

Nur ein mal mussten sie 40kg Pellets (20L Öl) zuschießen.

http://energietal-toggenburg.ch/

Ähnlich einer Thermos- kanne, in der man heissen Tee aufbe- wahrt, stellt sie riesige, gut isolierte Wasserspeicher her, deren Inhalt mit- tels einer thermischen Solaranlage auf- geheizt wird. In der Heizperiode wird auf die gespeicherte Wärme zurückge- griffen. Axel Krause aus Nesslau hat sich vor bereits zehn Jahren, als er sein Haus baute, für diese Technik entschie- den. Drei Winter reichte die gespei- cherte Wärme aus, in sieben Wintern musste er zusätzlich rund 200 Kilo- gramm Holzpellets verfeuern; dies ent- spricht der Energie von 100 Liter Heiz- öl. Wegen des sonnigen Herbsts sei die Speichertemperatur zurzeit mit 90 Grad so hoch wie noch nie um diese Jahreszeit, freut sich Krause. Die Mehr- kosten    betrugen    rund    100 000    Franken im Vergleich zu einem konventionellen Bau. Einen kleinen Beitrag leistete der Kanton St.Gallen. «Ich rechne nicht damit, dass ich die Kosten bei diesen momentan tiefen Energiepreisen wie- der reinhole», gibt sich Krause realis- tisch. Dennoch ist er von der Technik überzeugt. Zurzeit rüstet er den ver- bliebenen Teil der Dachfläche mit einer Fotovoltaikanlage nach.
Heizkosten vorausbezahlt
Weil die enormen Boiler eine spezielle Bauweise erfordern, gestaltet sich ihr Einbau in bestehenden Gebäuden schwierig. Am besten eignen sich dafür neue Mehrfamilienhäuser. Seit vier Jahren wird ein Mehrfamilienhaus in Oberburg vollständig mit Sonnenwär- me    beheizt.    Der    205 000    Liter    fassende Solarspeicher reicht vom Keller bis unters Dach, welches vollständig mit Sonnenkollektoren überdeckt ist. Es hat sich gezeigt, dass der Boiler gar zu grosszügig berechnet wurde. Von der überschüssigen Wärme profitiert unter- dessen ein weiteres Einfamilienhaus in der unmittelbaren Nachbarschaft.
«Mit unserem System zahlt man so- zusagen die Heizkosten voraus», sagt Manuele Plank von der Jenni Energie- technik AG. Deshalb sei der Bau eines sonnenbeheizten Hauses stets teurer als eines mit anderen Heizsystemen. Doch langfristig gesehen zahle sich die Investition auch finanziell aus. Zudem ist man damit unabhängig von künfti- gen Preisschwankungen. «Sonnenhäu- ser sind etwas für Menschen, die über den heutigen Tag hinaus denken.»

http://www.setz-architektur.ch/fileadmin/user_upload/setz-architektur.ch/News/pressespiegel/Rupperswil/Rupperswil_28.pdf

Ansprechpartner: Neubau EFH Herr Axel Krause Tel. 071 994 27 91
Auszug von über 700 gebauten Objekten aus den letzten 35 Jahren. Architekturbüro Wickli + Partner AG, Hauptstrasse 31, 9650 Nesslau

Advertisements