http://www.no-point.de/

Bin gespannt… 😀

Greenpeace Energy eG: Wir liefern Strom, Gas und Visionen.

Liebe Freundinnen und Freunde von Greenpeace Energy,

zwar ist es inzwischen kalendarisch Sommer geworden, aber mit dem viel besungenen summer feeling ist es – mangels sommerlicher Temperaturen – leider noch nicht ganz so weit her. Und doch haben wir eine frohe Sommer-Botschaft für Sie: Das von uns unterstützte solare Mini-Kraftwerk simon hat den ersten großen Schritt vom Pilotprojekt zur Serienfertigung geschafft. Denn inzwischen haben mehr als 1.000 Energiewende-Enthusiasten eines dieser innovativen und narrensicheren Solarmodule für den heimischen Balkon bestellt und damit die künftige Produktion möglich gemacht. Wir sind begeistert.

Weniger erfreulich war die Reaktion des Bundestag-Petitionsausschusses auf unseren Antrag, auf seiner Plattform eine Petition zu starten, mit der – über ein Votum des Bundestages – die Bundesregierung aufgefordert werden soll, gegen eine EU-Genehmigung für die aberwitzige Subvention des geplanten britischen AKW Hinkley Point C zu klagen. So, wie es Greenpeace Energy, aber auch die atomkritischen Regierungen von Österreich und Luxemburg tun. Der Petitionsausschuss hat lange versucht, unser Anliegen auszubremsen. Erst nach langem Widerstand und auf unser Drängen hin wurde die Petition doch noch eingestellt –  allerdings fast zu spät, denn bereits am 2. Juli stimmt der Bundestag über eine Klage gegen die Hinkley-Point-C-Milliardensubventionen ab. Wenn Sie ein Zeichen gegen Hinkley Point C setzen wollen, können Sie diese Petition unterzeichnen. Und mit zwei, drei Klicks können Sie vor der Abstimmung Ihren Bundestagsabgeordneten hier per Mail noch einmal direkt dazu auffordern, sich am 2. Juli gegen die Hinkley-Point-C-Subventionen einzusetzen.

Unterstützen Sie uns im Kampf gegen den Atomwahnsinn und für die Energiewende!

Mit besten Grüßen
Ihr Greenpeace Energy-Team

Unsere weiteren Themen – klicken Sie sich rein:

Hinkley Point C: Endspurt für Klage und Mitmach-Kampagne

Es ist eine Summe, die jedes Maß sprengt: 108 Milliarden Euro. Soviel dürfte das geplante britische Atomkraftwerk Hinkley Point C insgesamt an staatlichen Subventionen erhalten. Denn Großbritannien garantiert dem AKW-Betreiber über 35 Jahre einen festen Einspeisetarif für den dort produzierten Atomstrom. Die in einem Gutachten im Auftrag von Greenpeace Energy errechnete Milliardensumme fachte in dieser Woche die Diskussion über diese absurd hohen AKW-Beihilfen in Medien und Politik erneut an. Denn: Die Subventionen verzerren nachgewiesenermaßen den Wettbewerb auf dem europäischen und deutschen Strommarkt – zu Lasten von Verbrauchern und von erneuerbaren Energie-Anbietern.

Inzwischen befasst sich auch die deutsche Politik wieder mit dem Thema: Greenpeace Energy wurde in der vergangenen Woche sogar als Teilnehmer einer Experten-Anhörung im Deutschen Bundestag geladen, um zu den Subventionen für Hinkley Point C und deren Effekten Stellung zu beziehen. „Ein hochsubventioniertes Hinkley Point C kann andere Kraftwerke – eben auch Erneuerbare – aus dem Markt drängen“, warnte Marcel Keiffenheim, Leiter Energiepolitik bei Greenpeace Energy vor dem zuständigen Ausschuss für Wirtschaft und Energie.

Greenpeace Energy wird die Folgen des hochsubventioniertem Atomstroms nicht hinnehmen – und seine Klage wie geplant Anfang Juli vor Gericht einreichen. Zusammen mit neun anderen Unternehmen treten wir als starke Klagegemeinschaft vor dem EU-Gericht in Luxemburg auf. Einzelheiten dazu werden wir auf einer Pressekonferenz am 2. Juli bekanntgeben – also genau an dem Tag, an dem der Bundestag über eine mögliche deutsche Klagebeteiligung gegen die umstrittenen Atombeihilfen abstimmen will.
Greenpeace Energy fordert den zuständigen Bundeswirtschaftsminister Gabriel deshalb jetzt noch einmal auf, endlich politisch wie juristisch gegen die Wiederkehr der Atomkraft in Europa vorzugehen – so wie auch Österreich, Luxemburg und unsere Klagegemeinschaft dies mit ihren Klagen bereits vormachen.

Unser Appell an Sie: Nutzen Sie die kommenden Tage vor der Abstimmung, um auch Ihren Abgeordneten per Mail aufzufordern, sich gegen die exorbitanten Subventionen für Hinkley Point C einzusetzen – und verbreiten Sie unseren Aufruf bitte weiter. Die Mitmach-Aktion im Rahmen unserer Kampagne NO POINT läuft nur noch bis zum 30. Juni – und jede Stimme zählt! Mitmachen unter: www.no-point.de.
Oder unterstützen Sie jetzt unsere Online-Petition auf den Seiten des Deutschen Bundestages.

Liebe Freundinnen und Freunde von Greenpeace Energy,

heute war es endlich soweit: Gemeinsam mit neun weiteren Unternehmen haben wir offiziell Klage gegen die AKW-Subventionen für Hinkley Point C eingereicht.

Zusätzlich bestärkt in unserem Vorhaben hat uns die große Beteiligung von Ihnen – unseren Kunden, Mitgliedern und weiteren Mitstreitern: Mehr als 15.000 Menschen sind innerhalb weniger Wochen dem Aufruf unserer NO POINT-Kampagne gefolgt und haben die deutsche Politik per E-Mail, Postkarte oder Online-Petition aufgefordert, ebenfalls juristisch gegen die Beihilfen für Hinkley Point C vorzugehen. Dafür möchten wir uns an dieser Stelle herzlichst bei Ihnen bedanken!

Mit besten Grüßen
Ihr Greenpeace Energy-Team

Unsere weiteren Themen – klicken Sie sich rein:

Hinkley Point C: Endspurt für Klage und Mitmach-Kampagne

greenpeace_energy1Das Gerichtsverfahren um die Subventionen für Hinkley Point C hat offiziell begonnen: Heute Morgen reichte das Unternehmensbündnis um Greenpeace Energy wie angekündigt seine Klage beim Gericht der Europäischen Union in Luxemburg ein. Der Klagegemeinschaft gegen die Hinkley Point C-Subventionen gehören neben Greenpeace Energy auch die Energieversorgung Filstal, die Stadtwerke Aalen, Bietigheim-Bissingen, Bochum, Mainz, Mühlacker, Schwäbisch Hall und Tübingen sowie die Ökostrom AG aus Österreich an.

Der 120 Seiten starke Schriftsatz der Klageschrift hat es in sich: Wir verklagen damit die EU-Kommission, denn die hatte das Beihilfepaket für das britische AKW genehmigt – und damit zugelassen, dass die Atomindustrie mehr als 100 Milliarden Euro Subventionen für ein einziges Kraftwerk einstreichen darf. Dies verzerrt den Wettbewerb auf dem europäischen Energiemarkt und benachteiligt engagierte Ökostromanbieter wie uns – aber auch Stadtwerke und andere Akteure.

„Diese maßlosen Atomsubventionen sind eine unrechtmäßige Betriebsbeihilfe, die niemals hätte genehmigt werden dürfen“, sagt Sönke Tangermann, Vorstand bei Greenpeace Energy. Zumal Hinkley Point C als Präzedenzfall gilt: Denn weitere EU-Staaten wie Polen, Tschechien oder Ungarn planen ebenfalls den Bau von Atomkraftwerken – und könnten das britische Subventionsmodell übernehmen. Die Folgen dieses Türöffner-Effekts haben wir in einer wissenschaftlichen Studie ausrechnen lassen. Ergebnis: Wegen des grenzüberschreitenden Stromhandels würde auch der Energiemarkt in Deutschland durch Hinkley Point C und weitere Projekte massiv verzerrt, zu Lasten der Energiewende. Nicht nur Greenpeace Energy und seine Mitkläger ziehen nun dagegen vor Gericht – sondern auch die Republik Österreich und Luxemburg klagen.

Mehr zum Thema finden Sie auf unserer Kampagnenseite www.no-point.de.

Greenpeace Energy eG

Hongkongstraße 10, 20457 Hamburg
Tel.: +49 40 808 110-600
Fax: +49 40 808 110-666
E-Mail: info(ät)greenpeace-energy.de
www.greenpeace-energy.de

Besuchen Sie uns:
facebook.de/greenpeaceenergy
Sitz der Genossenschaft:
HamburgRegistergericht:
Amtsgericht Hamburg GnR 1002Vorstand:
Nils Müller, Sönke Tangermann

Aufsichtsratsvorsitzender:
Thomas Breuer

Advertisements