Indian solar capacity triples in three years to push past 10 GW

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The winning tariff is for 250 MW of solar capacity in the Indian state of Andhra Pradesh.

Indian solar reaching and surpassing 10 GW: the Ministry of New and Renewable Energy (MNRE) at the weekend confirmed the inevitable, with power minister Piyush Goyal tweeting: “Bright Future: India has crossed 10,000 MW of solar power capacity today. More than three times increase in less than three years.”

In May 2014, India’s cumulative solar PV capacity stood at 2.6 GW. Since then, the wheels of development have turned remarkably quickly, with a 45 MW solar project in Jodhpur, Rajasthan, developed by NTPC Ltd, taking that cumulative figure beyond 10 GW over the past few days.

India seeks to accelerate this rate of development further towards its ambitious 100 GW by 2022 target, and has an estimated 14 GW of solar projects under construction or soon-to-be developed. Furthermore, the Indian government will auction 6 GW of additional solar capacity very soon, and analysts expect India to leapfrog Japan to become the world’s third-most dynamic solar market in 2017, potentially joining China and the U.S. in posting double-digit GW growth.

Last year, India’s solar footprint grew by around 4 GW, and the government has been proactive in amending and molding policy to ensure continued investment in the nation’s ground-mounted sector. Such incentives include cheaper renewable energy certificates (RECs) and a broader solar park target.

The market has duly responded, posting some of the world’s cheapest solar power prices – most notably in Madhya Pradesh, where an auction for 750 MW of solar capacity set a new low tariff of INR 2.97 per unit ($0.0444/kWh) in February.

Also Checkout: The world’s first solar airport no longer pays for electricity

india cochin airport solar power

http://money.cnn.com/2016/03/14/technology/india-cochin-solar-powered-airport/

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Solarstromspeicher – MDR Einfach genial – blei akkus statt lithium gute laderegelung – MONITOR – 11 12 2012

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Prospekt: senec.set_prospekt_solarnature_roett

http://www.senec-ies.com/

Über uns

Als Spezialist für solaren Eigenverbrauch haben wir uns auf die Entwicklung und Herstellung wirtschaftlicher Energiespeichersysteme fokussiert.
Mit über 2.000 verkauften Energiespeichern gehören wir, die Deutsche Energieversorgung GmbH, zu den größten Herstellern in Deutschland.

Gestartet ist unser Unternehmen 2009 als Projektierer und Errichter von Photovoltaik-Anlagen. Großprojekte setzen wir auch heute noch deutschlandweit um.
Seit fünf Jahren forschen wir an unserem Standort in Leipzig daran, Stromspeicher wirtschaftlich, sicher und innovativ zu produzieren.
Durch unsere Kompetenz im Bereich der Blei-Flüssig Akkumulatoren können Eigenheimbesitzer und Gewerbetreibende mehr Energie aus Ihrer Photovoltaik-Anlage oder auch ihrem Windkraftwerk und Blockheizkraftwerk speichern und effizienter verwerten. Gemeinsam arbeitet unser Team aus etwa 30 Mitarbeitern daran, unsere Produkte der Marke SENEC.IES stetig zu verbessern.

Daten und Fakten:

  • 2009: Gründung der Deutsche Energieversorgung GmbH
  • Geschäftsführer: Mathias Hammer
  • 2010: Entwicklung der ersten Energiespeicher unter dem Namen “SENEC.SET”
  • 2011: Launch der Marke SENEC.IES
  • 2012: Verkauf von über 600 SENEC.Home Eenrgiespeichern
  • 05/2013: Installation des ersten Blei-Industriespeichers (180 kWh Speicherkapazität)
  • 12/2013: Verkauf von über 2.000 Speichersystemen
  • 01/2014: derzeit ca. 30 Mitarbeiter

Quelle: http://www.senec-ies.com/de/unternehmen/ueber_uns/

Unternehmensgeschichte

Gegründet wurde die Deutsche Energieversorgung im September 2009 durch Mathias Hammer, der das Unternehmen als Geschäftsführer führt. In den folgenden Monaten wurde ein wirtschaftlicher Energiespeicher entwickelt, der im September 2010 zum ersten Mal verbaut wurde. Bis 2011 wurde der Vorgänger des SENEC.IES, das SENEC.SET auf den Markt gebracht. Im März 2013 wurde der erste Industriespeicher installiert. Insgesamt wurden bereit über 2.400 Systeme verkauft.

Derzeit (Stand: April 2013) beschäftigt das Unternehmen 35 Mitarbeiter und erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2012 einen Umsatz von 12,0 Mio. Euro.

Das Unternehmen ist Mitglied im Bundesverband Energiespeicher e.V. (BVES) und im Bundesverband Solarwirtschaft e.V. (BWS).

Quelle: http://www.strom-speicher.org/stromspeicher-hersteller/deutsche-energieversorgung-gmbh/

 

Produktdetails SENEC.Home G2

Intelligente Akku-Technik

  •  Tiefenentladeschutz: Lademanagement, welches eine hohe Zyklenzahl ermöglicht
  •  Stand-by-Schutz: Sicherheitsladungen verhindern Kapazitätsverlust nach drei Tagen, keine Verluste bei Winterbetrieb durch Wintermodus
  •  Long-life design: Speziallegierung und Panzerplatte für eine hohe Zyklenfestigkeit
  •  Cleaning Impulse: Selbstreinigung des Akkus durch gezielte Ladeimpulse

Benutzerfreundlich

  • Retrofit Ability: unabhängig vom PV-Wechselrichter, Speichergerät ist 100% nachrüstfähig
  • Grid Boost: bei spontanen Verbrauchsspitzen entnimmt das SENEC.Home Strom aus dem Netz
  • vollautomatischer Betrieb: Gerät tariert nach Inbetriebnahme automatisch den Ladestrom, den Entladestrom und den Netzstrom miteinander aus, so dass keinerlei Bedienaufwand entsteht

Technische Daten SENEC.Home G2

Garantie 12 Jahre auf Material- und Verarbeitungsfehler; 7 Jahre Zeitwertersatzgarantie
auf den Akku (gem. AGB)
Nominalspannung Batterie 49 V (DC)
Maße Schaltschrank B/H/T in mm 760/60/232
Maße Akku B/H/T in mm 760/760/395
Gewicht Schaltschrank/Akku ca. 70 kg/ca. 456 kg
Technologie Bleioxid-Flüssig-Akku
Speicherkapazität (Start) 8,0 kWh netto (16 kWh brutto)
Wirkungsgrad Akku 92%
Wirkungsgrad Gesamtsystem 86%
Dauerleistung Akkubetrieb 2.500 W
Maximale Ladeleistung 3.000 W
Maximale Entladeleistung 2.500 W
Zyklenzahl 3.200 bei 50% DoD
Ladezeit 3,5 Stunden (Lade-Boost)
Entladetiefe (DoD) 50%
Tauglich für Netzart TN, TN-C-S, TN-S, TT-Netze
Phasenzahl 3-phasige Messung,
1-phasige Leistungsabgabe,
3-Phasenkompensation

Animation Energie Produktion Deutschland – Energie Mix 1991 bis 2011

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Quelle: http://www.uni-ulm.de/mawi/mawi-wiwi/mitarbeiter/skranz/exploring-energy-and-environmental-data/capacity-and-electricity-production-by-source-germany.html

“Jahrelang haben sie den gesellschaftlichen und politischen Wandel verschlafen. Was, so fragt man sich heute, haben Eon, RWE Co. eigentlich mit den Milliarden gemacht, die sie noch vor kurzem in der Kasse hatten? Hätten sie selbst rechtzeitig und massiv in grüne Energien investiert, stünden sie heute nicht nur auf der Verliererseite.”

Quelle: http://www.handelsblatt.com/technologie/das-technologie-update/energie/kommentar-kollateralschaden-der-energiewende/9407676.html

GEMEINDE Nümbrecht – ENERGIEWENDE SCHON SEIT 1990

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gwnarena

Quelle: http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/energie-eine-kommune-kauft-ihr-stromnetz-1464483.html

Homepage des kommunalen Energieversorgers GWN der Gemeinde Nümbrecht: http://www.gwn24.de/

Eine Kommune kauft ihr Stromnetz

23.08.2007 ·  Ausgerechnet im Nümbrechter Idyll haben sich aufmüpfige Stromrebellen gegen den RWE-Konzern durchgesetzt. Der Ort hat sich aus dem Stromnetz des Energieversorgers ausgeklinkt.

Von Thomas Jansen

Strommarkt - Die Gemeinde Nümbrecht ist aus dem RWE-Verbund ausgestiegen und die Gemeindewerke übernehmen die Stromversorgung in eigene Regie. © Rainer WohlfahrtIn Nümbrecht liefern die Gemeindewerke inzwischen günstigeren Strom als RWE

Nümbrecht ist eine 17.000-Seelen-Gemeinde in den sattgrünen Hügeln des Oberbergischen Landes, 40 Kilometer östlich von Köln. Das Besondere an Nümbrecht: Der Ort hat sich aus dem Stromnetz des Energieversorgers RWE ausgeklinkt. Insgesamt 11 Millionen Mark hat die Kommune Mitte der neunziger Jahre für die Übernahme der Infrastruktur und die Entflechtung der Stromnetze bezahlt. Dafür bekam sie ein Umspannungswerk mit zwei Transformatoren, 114 Transformatorenstationen sowie jeweils 70 Kilometer Kabel- und Hochspannungsleitung.

Deren Verfassung ließ jedoch aus Sicht der Gemeinde sehr zu wünschen übrig. „Die waren in einem desolaten Zustand“, erinnert sich Uwe Boecker, einer der drei Geschäftsführer der Gemeindewerke Nümbrecht (GWN). Aus den fünfziger Jahren sei die Technik teilweise gewesen. An eine rentable Nutzung war für den Elektromeister, der zuvor 20 Jahre lang für RWE gearbeitet hatte, unter diesen Umständen vorerst nicht zu denken: „Das ist, wie wenn sie einen Mercedes aus dem Museum holen und damit ein Taxiunternehmen betreiben wollen.“ 2,5 Millionen Euro investierten die Gemeindewerke in die Modernisierung des Stromnetzes.

„Das war ein quälender Kampf“

RWE allerdings weist den Vorwurf, das Stromnetz sei marode gewesen, als ungerechtfertigt zurück. Das Unternehmen beruft sich auf das Urteil eines unabhängigen Gutachters, der keine Hindernisse für einen ordnungsgemäßen Netzbetrieb festgestellt habe. Ein Konzernsprecher weist zudem darauf hin, dass die gewöhnliche Nutzungsdauer der Stromversorgungsinfrastruktur 40 bis 60 Jahre betrage. Ohnedies sei keineswegs das Alter der Anlagen, sondern deren Wartung entscheidend für einen einwandfreien und rentablen Betrieb. In dieser Hinsicht habe sich RWE nichts zuschulden kommen lassen.

Der Abspaltung Nümbrechts vom RWE-Netz war ein langwieriger juristischer Streit vorausgegangen. „Das war ein quälender Kampf. Die wollten das nicht abgeben“, erzählt Boecker. Als der Konzessionsvertrag – er regelt die Nutzung der öffentlichen Wege für die Leitungsverlegung – zwischen der Gemeinde Nümbrecht und RWE in den neunziger Jahren auslief, bemühte sich die Kommune um den Kauf des Stromnetzes. RWE aber verlangte 13,8 Millionen Mark, eine aus Sicht der Nümbrechter viel zu hohe Summe. Der Essener Konzern argumentierte hingegen, dies sei der Sachzeitwert der Anlagen und damit ein durchaus üblicher Preis.

Unkomplizierte Netzübernahme

In zweiter Instanz ordnete das Oberlandesgericht Düsseldorf 1995 durch eine einstweilige Verfügung an, dass der Konzern sein Stromnetz der Gemeinde vorläufig für die geforderten 13,8 Millionen Mark überlassen musste. Die Parteien wurden ferner verpflichtet, sich innerhalb von zehn Jahren auf einen neuen Kaufpreis zu verständigen. So einigte man sich 1996 auf 11 Millionen Mark, und RWE zahlte 2,8 Millionen Mark zuzüglich Zinsen an die Gemeinde zurück. Nachdem die juristischen Hürden genommen waren, gestaltete sich die technische Umsetzung der Netzübernahme vergleichsweise unkompliziert. Mit einem Seitenschneider trennte man alte Kabel durch, die in andere Gemeinden führten, und verlegte andernorts neue. Das Ergebnis war ein geschlossener Stromkreis, der nur noch einen Berührungspunkt zur Stromeinspeisung mit dem RWE-Netz besaß.

Seit dem 1. Mai 1998 betreiben die Gemeindewerke Nümbrecht nun das ehemalige Netz der RWE. Das Unternehmen in Gemeindebesitz erwirtschaftet in der Regel einen jährlichen Gewinn zwischen 150.000 und 200.000 Euro und führt mehr als 150.000 Euro Gewerbesteuer an die Kommune ab. 13 Mitarbeiter und zwei Auszubildende werden inzwischen beschäftigt. „Das hat uns niemand zugetraut“, sagt Boecker stolz. RWE sei offenkundig davon ausgegangen, dass die Gemeinde Nümbrecht nach einem halben Jahr wieder an die Türe klopfen würde.

Kein Hort professioneller Geschäftigkeit

Warum ausgerechnet die Gemeinde Nümbrecht auf die Idee kam, das Stromnetz zu kaufen, und dafür einen langwierigen Konflikt mit einem der größten deutschen Unternehmen in Kauf nahm, ist nicht leicht zu sagen. Wie ein Hort professioneller Geschäftigkeit, geschweige denn Aufmüpfigkeit wirkt die Gemeinde nicht. Im Gegenteil: Nümbrecht ist beschaulich. Straßen und Vorgärten sind sauber und gepflegt. Grauer Schiefer, schwarz-weißes Fachwerk und sandsteinfarbenes Gemäuer prägen die Kulisse des „heilklimatischen Kurortes“.

Aber schon seit sie 1980 ihre Arbeit in der Gemeindeverwaltung begonnen habe, zirkuliere die Idee des Netzkaufes, sagt Marion Wallérus, Geschäftsführerin der GWN. Man sei unzufrieden gewesen mit den alten Verträgen, die der Gemeinde kaum Geld einbrachten. In der Gemeindeverwaltung und im Gemeinderat habe es immer wieder Leute gegeben, die sich für eine Rekommunalisierung des Stromnetzes stark gemacht hätten. Mittlerweile beliefern die GWN fast 6000 Haushalte – ungefähr zwei Drittel aller Haushalte in der Gemeinde – mit Strom.

Keine Konkurrenz zu Billiganbietern

Wallérus sieht die vordringliche Aufgabe ihres Unternehmens allerdings nicht in der Gewährleistung günstiger Strompreise: „Das ist einfach nicht das Kriterium.“ Natürlich wollten sie den Strom zu einem niedrigeren Preis als RWE liefern. Mit Billiganbietern zu konkurrieren sei jedoch unmöglich. „So was wie ,Yellostrom’ oder ,E wie einfach’, das können wir einfach nicht.“ Derzeit liegen die Gemeindewerke sogar nur noch „hauchdünn“ unter dem RWE-Preis. Auf 0,21 Cent je Kilowattstunde beziffert Wallérus den aktuellen Preisunterschied. Im vergangenen Jahr habe er noch anderthalb Cent betragen.

Im Familientarif, der für einen Verbrauch von mindestens 5000 Kilowattstunden jährlich gilt, fällt das Ergebnis für die Gemeindewerke Nümbrecht günstiger aus. Wer diese Menge abnimmt, spart nach Wallérus’ Angaben 23 Euro, wer 6000 Kilowattstunden abnimmt, sogar 47 Euro im Jahr gegenüber dem RWE-Tarif. Die größere Effizienz der Gemeindewerke mache günstigere Preise möglich. Geschäftsführer Boecker sieht den entscheidenden Pluspunkt jedoch im Service. Der sei viel persönlicher als der eines RWE-Callcenters. Bei ihnen hätten die Anrufer oft den Chef selbst am Apparat. Wie zum Beweis klingelt das Telefon. Ein Kunde beschwert sich. Der Geschäftsführer hat Störungsdienst.

Nächstes Ziel: das Gasnetz

„Wir können der Partner der Bürger werden. Das hat mit Gemeinwohl zu tun, nicht mit dem Strompreis“, sagt Wallérus. Sie verstünden sich als kommunales Dienstleistungszentrum für den Bürger und die Gemeinde. Entscheidend ist für sie, dass die örtliche Politik durch die Gemeindewerke die Entscheidungsgewalt für die lokale Energieversorgung erhält. Auf andere Gemeinden lasse sich das Nümbrechter Modell allerdings nicht ohne Weiteres übertragen. „Da kann man nur kämpfen, das ist nicht standardisierbar“, meint Boecker. Er wappnet sich schon für den nächsten Kampf. Diesmal soll es um das Gasnetz gehen.

Kein Einzelfall

Nümbrecht ist nicht die einzige Kommune, die Eigentümerin ihres Stromnetzes ist. Genaue Zahlen, wie viele Kommunen in Deutschland über ein eigenes Stromnetz verfügen, gibt es aber nicht. Der deutsche Städte- und Gemeindebund schätzt, dass 1500 bis 1800 der rund 13.000 Städte und Gemeinden Eigentümer oder Miteigentümer des kommunalen Strom- oder Gasnetzes sind. Der Verband der deutschen Elektrizitätswirtschaft zählt 25 größere Stadtwerke sowie 700 mittlere und kleinere Stadtwerke auf dem Strommarkt. Die Mehrzahl von ihnen ist zumindest Miteigentümer.

In den neunziger Jahren gab es eine Reihe von Stromnetzkäufen durch Kommunen. Wie in Nümbrecht kam es häufig zum Streit über die Höhe des Kaufpreises. Die Kommunen waren der Auffassung, dass die tatsächlichen Anschaffungs- oder Herstellungswerte sowie deren Abschreibungen die Basis für den Kaufpreis bilden sollten. RWE und andere Energieversorger bestanden hingegen auf dem sogenannten Sachzeitwert. Er ergibt sich aus dem Herstellungswert der Anlagen zum Übernahmezeitpunkt und berücksichtigt die bisherige Nutzungsdauer und den technischen Erhaltungszustand der Anlagen.

Eine Prozesskostengemeinschaft von knapp 40 Stadtwerken und Kommunen führte daraufhin in zwei Musterprozessen eine höchstrichterliche Klärung des angemessenen Kaufpreises herbei. Die Bocholter Energie- und Wasserversorgung GmbH klagte vor dem Landgericht Dortmund gegen RWE Energie. Die oberbayerische Gemeinde Kaufering zog gegen die Lech Elektrizitätswerke AG vor das Münchener Landgericht. Der Bundesgerichtshof entschied schließlich im November 1999 (KZR 12/97), dass der Preis für das Stromnetz nicht so hoch sein dürfe, dass er die Netzübernahme verhindere. Der Sachzeitwert sei zwar nicht generell unzulässig, dürfe jedoch nicht dazu führen, dass eine Gemeinde faktisch daran gehindert werde, den Versorger zu wechseln.

Quelle: F.A.Z., 23.08.2007, Nr. 195 / Seite 11
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In Nümbrecht nur Naturstrom!

Quelle: http://www.gwn24.de/2_aktuell.htm

Auch bei GWN häufen sich in letzter Zeit die Nachfragen nach der Lieferung von Naturstrom. Darum möchten wir an dieser Stelle noch einmal ganz deutlich sagen: bereits seit dem Jahr 2008 werden alle Haushalte der Gemeinde Nümbrecht ausschließlich (und ohne besonderen Tarif) mit TÜV-zertifizierten Naturstrom beliefert. Dies ist vielen Kunden gar nicht bewusst.
Im neuen Jahr 2011 vertreibt die GWN nun sogar ausschließlich zertifizierten Naturstrom, dies betrifft alle unsere Kunden, also auch die gewerblichen.

Der Strom für alle Haushaltskunden ist in 2011 zu 100% EEG-Strom, der aus neuen deutschen Wasserkraftwerken stammt. Aber auch in den Vorjahren war der Anteil Erneuerbare Energien (EEG) im Strommix der GWN immer deutlich höher als im Strommix für Deutschland – und damit war auch der Anteil an Atomenergie immer deutlich kleiner. Im Jahr 2009 befanden sich im Strommix der GWN bereits 59,49 % Erneuerbare Energien, dies war mehr als der Anteil aus fossilen und anderen Energieträgern im Strommix Deutschland (57,8 %)!

Über die für den Verbraucher bisher kostenneutrale Einkaufsstrategie hinaus ist es Ziel der GWN, soviel ökologischen Strom wie möglich dezentral direkt hier vor Ort zu erzeugen, um die Abhängigkeit von den großen Stromanbietern weiter abzubauen. So werden im Moment in Nümbrecht bereits über 2,1 Mio. kWh Strom produziert. Dies geschieht durch Photovoltaik, Wasserkraft, Windenergie und Blockheizkraftwerke. Mit dieser Strommenge können rein rechnerisch bereits 600 Haushalte ihren Energiebedarf decken (im Durchschnitt braucht ein Haushalt 3.500 kWh im Jahr).

Seit Ende letzten Jahres ist in Nümbrecht eine kleine Wasserkraftanlage in privater Hand in Betrieb. Die GWN arbeitet nun daran, für diesen »Nümbrechter Wasserkraftstrom« einen besonderen Tarif zu entwickeln. Da der Betreiber der Anlage eine relativ hohe Einspeisevergütung erhält, wird dieser Strom allerdings in spürbarem Umfang mehr kosten müssen – der Umstieg auf eine ökologische und regionale Energienutzung ist leider nicht umsonst zu haben.
Alle Kunden, die diesen Strom beziehen, können dann aber zusammen mit ihren Kindern nach Friedenthal fahren und dort ganz genau sehen, wo »ihr« Strom erzeugt wird, ohne dass die Umwelt belastet werden muss. Wir sind sehr gespannt wie sich die Nachfrage nach diesem Tarif entwickeln wird.

GWN plant darüber hinaus zusammen mit der Gemeinde die Erstellung eines integrierten Klimaschutzkonzeptes. Aus dieser umfangreichen Arbeit wird GWN in naher Zukunft verläßlich Zahlen für Nümbrecht bekommen, um die weitere Weichenstellung für ökologische und bezahlbare Energieversorgung vornehmen zu können.


Um das Zertifikat als PDF anzusehen bitte hier klicken.

Was kostet der Naturstrom?

http://www.gwn24.de/daten/tarif_2013.pdf

naturstrom

LANGZEITSPEICHER FÜR STROM IN BETRIEB GENOMMEN – AUDI WERTLE E-GAS WIND2GAS KÜNSTLICHES ERDGAS

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TRANSLATE TO ENGLISH PLEASE!

sang und klanglos …

Audi’s Langzeitspeicher für Strom als Erdgas von einem Österreichischem Unternehmen in Kooperation mit Audi finanziert und realisiert ist fast fertig… angepeilt werden 250kW pro 1h Leistung.

Wirkungsgrad ist mit 60% relativ gering, aber das ist egal, weil ES IST GENUG ENERGIE VERFÜGBAR, aber nicht zum richtigungen Zeitpunkt und zum am Ort.

Also ist es entscheidend, wenn man kein Öl und kein Uran und Strom importieren will, dass man seine eigenen Energie-Überschüsse speichern kann.

Die Wind-Strom-Preise an der leipziger Strom-Börse gehen manchmal gegen 0 Cent pro 1kWh, weil wenn viel Wind-Energie verfügbar ist (Nachts) kaum einer den Strom braucht!

total wichtig damit das mit der Energiewende klappt… mit dieser Technologie lässt sich Strom für 15Cent (2013) pro 1kWh dauerhaft speichern.

Quelle: Artikel Technology Review s.h. unten.

und keinen interessierts…

ausser die Osnabrücker Zeitung.

Oder habt ihr IRGENDWO im TV / RADIO / ZEITUNG IRGENDWAS über Wind zu Erdgas gesehen/gehört?

http://www.noz.de/lokales/67526376/technik-fuer-werlter-e-gas-anlage-geht-in-die-erprobung

http://www.noz.de/lokales/68458625/richtfest-auf-der-methanisierungsanlage-in-werlte

Richtfest auf der Methanisierungsanlage in Werlte

Werlte. Der nächste große Schritt ist getan: Der Rohbau der in Werlte durch eine Kooperation von Audi AG, Energieversorger EWE und SolarFuel GmbH entstehenden Methanisierungsanlage ist fertig. Am Donnerstag feierten Vertreter aus Wirtschaft und Politik auf der Großbaustelle das Richtfest. Läuft alles nach Plan, geht die 20-Millionen-Euro-Anlage im Herbst 2013 in Betrieb. Ab dann soll mithilfe von Wind- und Sonnenstrom Biogas als Pkw-Treibstoff gewonnen werden.

.Bei der sogenannten Power-to-Gas-Technik (PTG) wird laut Reiner Mangold, Leiter Nachhaltige Entwicklung bei Audi, aus den Rohstoffen Kohlendioxid und Wasser über eine komplexe Reaktionskette Methan produziert. Weil der dafür nötige Strom von Wind und Sonne komme, sei der „e-Gas“-Treibstoff komplett klimaneutral.

Links / Quellen: http://www.solar-fuel.net/

Reiner Mangold:

benzin diesel erdgas ethanol wasserstoff 2 electricity DLR engine.jpg

Technology Review 04.2013 Artikel: Fokus Stromspeicher

Focus Stromspeicher Technology Review 04.2013 IMG_6386 Focus Stromspeicher Technology Review 04.2013 IMG_6387 Focus Stromspeicher Technology Review 04.2013 IMG_6388 Focus Stromspeicher Technology Review 04.2013 IMG_6389 Focus Stromspeicher Technology Review 04.2013 IMG_6390 Focus Stromspeicher Technology Review 04.2013 IMG_6391 Focus Stromspeicher Technology Review 04.2013 IMG_6392 Focus Stromspeicher Technology Review 04.2013 IMG_6393

Methanisierung – Fraunhofer wandeln Strom in Erdgas um! Langzeitspeicherung Energie Long Term Storage Energy 100 percent renewable is doable

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100 percent renewable is doable! Just look at the atmosphere of mars! Do we want such an atmosphere on the blue planet? No! (mars used to have rivers… no one knows what happened with them)

The atmosphere of Mars is relatively thin and is composed mostly of carbon dioxide (95.32%). There has been interest in studying its composition since the detection of trace amounts of methane,[1][2] (ex alien farts!) which may indicate the presence of life on Mars, but may also be produced by a geochemical process, volcanic or hydrothermal activity.[3]

Mars Exploration Rovers Opportunity discovers bright mineral vein on the Red Planet. The compound is likely gypsum. It’s further evidence of past flowing water on Mars. Full report: http://bitly.com/vF2yEc

   

Source: 2009-044_Klimaschutz_durch_eine_Vollversorgung

juwi bringt Verfahren zur Speicherung von Strom aus erneuerbaren Energien auf den Weg

Bahnbrechendes ZSW-IWES-Konzept wandelt Wind- und Solarstrom inspeicherbares Erdgas um / Land Rheinland-Pfalz unterstützt Projekt

Morbach, 21. März 2011. Die Atomkatastrophe in Japan zeigt, dass die Energieversorgung so schnell wie möglich auf 100 Prozent erneuerbare Energien umgestellt werden muss. Eine der größten Herausforderungen auf dem Weg dahin ist die Speicherung der Energie. Die juwi-Gruppe geht auch hier voran und kooperiert mit der SolarFuel GmbH (Stuttgart) – einem Unternehmen, das das bahnbrechende und einzigartige ZSW-IWES-Konzept umsetzt und vermarktet, wonach Wind- und Solarstrom in speicherbares Erdgas umgewandelt werden können. In der Morbacher Energielandschaft im Hunsrück ist eine SolarFuel-Pilotanlage heute in Anwesenheit der rheinland-pfälzischen Umweltministerin Margit Conrad eingeweiht worden.
Das Konzept nennt sich „Power-to-Gas“ und wurde vom Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung (ZSW) und dem Fraunhofer Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik (IWES) entwickelt. Die SolarFuel-Technologie wandelt Kohlendioxid (CO2) und Wasser mit Hilfe von Wind- oder Solarstrom direkt in synthetisches Erdgas um: In der Elektrolyse wird im ersten Schritt Wasser in Wasserstoff und Sauerstoff zerlegt. Im zweiten Schritt wird der Wasserstoff mit CO2 direkt zu Methan (CH4) umgesetzt. Dabei steigt die Energiedichte um den Faktor 3 an und es entsteht ein marktfähiger und handelbarer Energieträger in Normqualität, der Erdgasqualität besitzt, direkt in das Netz eingespeist und in den über ganz Deutschland verteilten Erdgasspeichern gelagert werden kann. Das Gas kann dann bei Bedarf in Gaskraftwerken wieder in elektrischen Strom umgewandelt, aber auch der allgemeinen Wärmeversorgung oder dem Verkehr zugeführt werden.
„Mit der klimaneutralen Umwandlung von Wind- und Solarstrom in Erdgas schaffen wir sozusagen einen erneuerbaren Stromspeicher. Die SolarFuel-Technologie passt Wind- und Solarenergie an den Bedarf an und trägt somit auch zur Stabilität der Netze bei“, sagte Gregor Waldstein, Geschäftsführer der SolarFuel GmbH, bei der Einweihung in der Morbacher Energielandschaft. Die juwi-Gruppe ist von dem Verfahren begeistert und forciert das Projekt, unter anderem mit einer Beteiligung an der SolarFuel GmbH. „Power-to-Gas ist ein wichtiger Baustein im Konzept einer 100-prozentigen, dezentralen Versorgung mit erneuerbaren Energien. Mit einem derart flexiblen Speicherkonzept können Regionen, Kommunen und Unternehmen autark werden und sich so langfristig stabile und bezahlbare Energie sichern“, betonte Matthias Willenbacher, Gründer und Vorstand der juwi-Gruppe. Der Spezialist für erneuerbare Energien will das Verfahren in Rheinland-Pfalz in einer Modellregion testen und analysieren – mit der Kombination einer SolarFuel-Anlage, eines Windparks und einer Biogasanlage. Das Modellprojekt soll Aufschluss darüber bringen, wie die Technologie in eine dezentrale Energieversorgung mit regionalen Kombikraftwerken integriert werden kann.

Auch das Fraunhofer Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik (IWES) unterstreicht die Bedeutung des Verfahrens für eine bedarfsgerechte und unabhängige Versorgung mit erneuerbaren Energien. „Um die Energiewende zu vollziehen und dauerhaft nukleare und fossile Kraftwerke zu ersetzen, brauchen wir Langzeitspeicher. Die Kopplung von Strom- und Gasnetz ist dafür die einzige nationale Lösung“, so Dr. Michael Sterner, Leiter der Gruppe  „Energiewirtschaft und Netzbetrieb“ beim IWES. Die rheinland-pfälzische Landesregierung unterstützt das Projekt und möchte dazu beitragen, dass die Technologie schnell marktfähig wird und flächendeckend eingesetzt werden kann. „Die Infrastruktur für das Projekt ist in Form der über ganz Deutschland verteilten großen Erdgasspeicher bereits vorhanden. Diese Technologie bietet damit für Wind- und Solarstrom nicht nur die günstigsten, sondern auch die größten Speicherkapazitäten. Wir wollen mit Rheinland-Pfalz hier vorangehen“, erklärte Staatsministerin Margit Conrad.

Zur juwi-Gruppe:
juwi zählt zu den weltweit führenden Unternehmen im Bereich der erneuerbaren Energien. Seit 1996 plant, projektiert, finanziert und betreibt der Projektentwickler Anlagen zur Nutzung regenerativer Energien. Gegründet wurde die juwi-Gruppe von Matthias Willenbacher und Fred Jung. Gemeinsam haben die Vorstände das Unternehmen von einem Zwei-Mann-Büro für die Projektentwicklung von Windparks zu einer weltweit tätigen Gruppe mit mehr als 1.100 Mitarbeitern und rund 800 Millionen Euro Umsatz entwickelt. Dazu zählen neben Solar-, Wind- und Bioenergie auch Wasserkraft und Geothermie. Bislang hat juwi im Windbereich rund 450 Windenergie-Anlagen mit einer Leistung von über 700 Megawatt realisiert; im Solarsegment sind es mehr als 1.500 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von über 700 Megawatt. Die Gruppe verfügt über Niederlassungen in Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien, Tschechien, Griechenland, Polen, den USA, Indien, Großbritannien, Südafrika, Chile und Costa Rica. Gemeinsam mit einem hoch motivierten Team verfolgen Willenbacher und Jung das Ziel einer rein regenerativen Energieversorgung: 100% Einsatz für 100% erneuerbare Energien. Für ihr Engagement wurde juwi unter anderem mit dem Deutschen Solarpreis 2007, dem Deutschen Klimaschutzpreis 2008, dem Clean Tech Media Award 2009 sowie dem Entrepreneur 2009 ausgezeichnet.

Einer der besten und begehrtesten Arbeitgeber
juwi gehört zu Deutschlands besten und begehrtesten Arbeitgebern. Im renommierten Wettbewerb des „Great Place to Work Institute“ ist das Unternehmen in der Kategorie 501 bis 2.000 Beschäftigte unter den Top 20 gelandet. juwi steht insbesondere auch bei Studenten, Absolventen und Young Professionals hoch im Kurs. In der aktuellen Studie des Karriereportals  HYPERLINK “http://www.berufsstart.de/” \o “blocked::http://www.berufsstart.de/” berufsstart.de hat es der Projektentwickler Anhieb auf Platz 61 des bundesweiten Rankings geschafft und lässt damit weitaus größere Unternehmen hinter sich. 2010 gingen bei juwi rund 18.000 Bewerbungen ein. Allein in diesem Jahr sollen weltweit 500 neue Arbeitsplätze geschaffen werden; die Zahl der offenen Stellen liegt aktuell bei 150.

Für Rückfragen: juwi Holding AG
Ralf Heidenreich, Pressesprecher
Tel. + 49 (0) 6732. 96 57 12 07 | mobil +49 (0) 173. 65 98 211    HYPERLINK “mailto:heidenreich@juwi.de” heidenreich@juwi.de   http://www.juwi.de

Pressemeldung

Quelle: http://www.iset.uni-kassel.de/abt/FB-I/publication/2009-044_Klimaschutz_durch_eine_Vollversorgung.pdf

Link zum EU Stresstest deutscher Atomkraftwerke: http://www.ensreg.eu/sites/default/files/EU_Stress_test_national_report_Germany.pdf

Technology Review Artikel zu Energiespeicherung:

Focus Stromspeicher Technology Review 04.2013 IMG_6386 Focus Stromspeicher Technology Review 04.2013 IMG_6390 Focus Stromspeicher Technology Review 04.2013 IMG_6389 Focus Stromspeicher Technology Review 04.2013 IMG_6388 Focus Stromspeicher Technology Review 04.2013 IMG_6387 Focus Stromspeicher Technology Review 04.2013 IMG_6393 Focus Stromspeicher Technology Review 04.2013 IMG_6392 Focus Stromspeicher Technology Review 04.2013 IMG_6391

Mehr zu diesem Thema: https://buergerenergieberatung.wordpress.com/2013/02/20/langzeitspeicher-fur-strom-in-betrieb-genommen-audi-wertle-e-gas-wind2gas-kunstliches-erdgas/

37000 Liter Wassertank MIT SONNEN ENERGIE DURCH DEN WINTER!

2 Comments

… faszinierend. ich hätte das niemals für möglich gehalten. Ein Haus in der Schweiz hat es geschafft 3 Jahre lang NUR MIT SONNENENERGIE über den Winter zu kommen und zwar in dem ein 37 Kubikmeter Wassertank im Sommer bis 100°C erwärmt wird (vermutlich schichtweise) und diese Wärme sich bis zum Winter halten kann.

Nur ein mal mussten sie 40kg Pellets (20L Öl) zuschießen.

http://energietal-toggenburg.ch/

Ähnlich einer Thermos- kanne, in der man heissen Tee aufbe- wahrt, stellt sie riesige, gut isolierte Wasserspeicher her, deren Inhalt mit- tels einer thermischen Solaranlage auf- geheizt wird. In der Heizperiode wird auf die gespeicherte Wärme zurückge- griffen. Axel Krause aus Nesslau hat sich vor bereits zehn Jahren, als er sein Haus baute, für diese Technik entschie- den. Drei Winter reichte die gespei- cherte Wärme aus, in sieben Wintern musste er zusätzlich rund 200 Kilo- gramm Holzpellets verfeuern; dies ent- spricht der Energie von 100 Liter Heiz- öl. Wegen des sonnigen Herbsts sei die Speichertemperatur zurzeit mit 90 Grad so hoch wie noch nie um diese Jahreszeit, freut sich Krause. Die Mehr- kosten    betrugen    rund    100 000    Franken im Vergleich zu einem konventionellen Bau. Einen kleinen Beitrag leistete der Kanton St.Gallen. «Ich rechne nicht damit, dass ich die Kosten bei diesen momentan tiefen Energiepreisen wie- der reinhole», gibt sich Krause realis- tisch. Dennoch ist er von der Technik überzeugt. Zurzeit rüstet er den ver- bliebenen Teil der Dachfläche mit einer Fotovoltaikanlage nach.
Heizkosten vorausbezahlt
Weil die enormen Boiler eine spezielle Bauweise erfordern, gestaltet sich ihr Einbau in bestehenden Gebäuden schwierig. Am besten eignen sich dafür neue Mehrfamilienhäuser. Seit vier Jahren wird ein Mehrfamilienhaus in Oberburg vollständig mit Sonnenwär- me    beheizt.    Der    205 000    Liter    fassende Solarspeicher reicht vom Keller bis unters Dach, welches vollständig mit Sonnenkollektoren überdeckt ist. Es hat sich gezeigt, dass der Boiler gar zu grosszügig berechnet wurde. Von der überschüssigen Wärme profitiert unter- dessen ein weiteres Einfamilienhaus in der unmittelbaren Nachbarschaft.
«Mit unserem System zahlt man so- zusagen die Heizkosten voraus», sagt Manuele Plank von der Jenni Energie- technik AG. Deshalb sei der Bau eines sonnenbeheizten Hauses stets teurer als eines mit anderen Heizsystemen. Doch langfristig gesehen zahle sich die Investition auch finanziell aus. Zudem ist man damit unabhängig von künfti- gen Preisschwankungen. «Sonnenhäu- ser sind etwas für Menschen, die über den heutigen Tag hinaus denken.»

http://www.setz-architektur.ch/fileadmin/user_upload/setz-architektur.ch/News/pressespiegel/Rupperswil/Rupperswil_28.pdf

Ansprechpartner: Neubau EFH Herr Axel Krause Tel. 071 994 27 91
Auszug von über 700 gebauten Objekten aus den letzten 35 Jahren. Architekturbüro Wickli + Partner AG, Hauptstrasse 31, 9650 Nesslau